Projektseite: VeMBeB

Cagintua e.V.

Projekt VeMBeB

Verbesserung der Lebenssituation von Geflüchteten Menschen mit Behinderung nach Flucht in Brandenburg
Leichte Sprache

Was ist VeMBeB?

VeMBeB ist ein Projekt von Cagintua e.V.
Der Name bedeutet:

👉 Verbesserung der Lebenssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderung nach der Flucht in Brandenburg

Im Projekt helfen wir Geflüchteten mit Behinderung,
damit sie besser leben können.

Warum ist das Projekt wichtig?

Viele Geflüchtete haben:

  • körperliche Behinderungen
  • psychische Belastungen
  • chronische gesundheitliche Probleme
  • Hör- oder Sehbeeinträchtigungen

Für diese Menschen ist das Leben im Flüchtlingsheim oft sehr schwer.

Sie erleben viele Probleme:

✔ Mobilität

Sie wohnen manchmal im 2. oder 3. Stock
ohne Aufzug.
Die Küche ist im Erdgeschoss.
Das macht einfache Dinge unmöglich.

✔ Barrieren in den Unterkünften

Wege sind nicht rollstuhlgerecht.
Dusch- und Toilettenräume sind nicht barrierefrei.

✔ Weite Wege

Manche Heime liegen weit außerhalb von Städten.
Mehrere Busse fahren selten.
Wenn ein Bus verpasst wird,
müssen manche die Nacht am Bahnhof verbringen.

✔ Angst und Unsicherheit

Viele haben eine Kettenduldung.
Das bedeutet:
Die Aufenthaltserlaubnis wird nur kurz verlängert.
Sie haben ständig Angst vor Abschiebung.

✔ Einsamkeit und Isolation

Viele verlassen kaum die Unterkunft.
Andere Menschen verstehen ihre Probleme nicht.

Darum gibt es VeMBeB.


Wer macht mit?

Das Projekt richtet sich an:

  • Geflüchtete mit Behinderung
  • Geflüchtete mit psychischen Belastungen
  • Familien von Geflüchteten
  • Ehrenamtliche Helfer*innen
  • Beratungsstellen
  • Migrantenorganisationen
  • Soziale Einrichtungen


Wie finden wir die Menschen?

Cagintua e.V. hat viele Kontakte zu:

  • Flüchtlingsunterkünften
  • Migrantenorganisationen
  • Integrationsbeauftragten
  • Sozialarbeiter*innen
  • Geflüchteten, die schon lange in Brandenburg leben

Diese Netzwerke helfen uns,
Menschen zu finden, die Unterstützung brauchen.

Was macht VeMBeB genau?

✔ 1. Ehrenamtliche Helfer*innen ausbilden

Wir schulen Helfer*innen,
oft auch Geflüchtete selbst.

Sie unterstützen Menschen mit Behinderung bei:

  • Arztterminen
  • Behördengängen
  • wichtigen Dokumenten
  • Umzügen in barrierefreie Wohnungen
  • Alltag und Orientierung

✔ 2. Bildung und Arbeit ermöglichen

Wir helfen Geflüchteten mit Behinderung
bei:

  • Sprachkursen
  • beruflicher Bildung
  • Anerkennung von Fähigkeiten
  • Zugang zu passender Ausbildung
  • Bewerbung und Arbeitsplatzsuche

Ziel:
👉 Menschen sollen selbstständig leben können.

✔ 3. Kommunikation ohne Barrieren

Viele Menschen mit Hörbehinderung
brauchen Gebärdensprach-Dolmetscher.

Wir helfen bei:

  • Arztterminen
  • Behörden
  • Schule
  • Beratungsgesprächen

Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen
machen wir Inhalte in Leichter Sprache.

✔ 4. Weniger Diskriminierung

Wir sprechen mit:

  • Schulen
  • Behörden
  • anderen Geflüchteten
  • Ehrenamtlichen

Wir erklären:
👉 Menschen mit Behinderung dürfen nicht ausgeschlossen werden.
👉 Sie haben Rechte.
👉 Sie gehören dazu.

✔ 5. Hilfe für alleinerziehende Mütter

Viele Mütter mit Behinderung
tragen eine doppelte Last.

Wir unterstützen sie bei:

  • Kinderbetreuung
  • Arztterminen
  • Formularen
  • Orientierung im Alltag
  • psychischer Entlastung

✔ 6. Rechtliche Unterstützung

Wir erklären:

  • Asyl-Verfahren
  • Duldung
  • Kettenduldung
  • Rechte bei Krankheit
  • Rechte von Menschen mit Behinderung

Wir begleiten Menschen zu Beratungsstellen.

✔ 7. Bessere Lebensbedingungen

Wir setzen uns ein für:

  • barrierefreie Unterkünfte
  • sichere Wege
  • Hilfe beim Transport
  • mehr Teilhabe im Alltag
  • würdige Lebensbedingungen

Was hat das Projekt bisher erreicht?

VeMBeB hat:

  • viele Geflüchtete mit Behinderung erreicht
  • Helfer*innen erfolgreich ausgebildet
  • Zugang zu Bildung verbessert
  • Menschen beim Umzug in bessere Wohnungen unterstützt
  • Behörden sensibilisiert
  • Geflüchtete gestärkt und ermutigt
  • Diskriminierung sichtbar gemacht

Viele Menschen sagen:

„Zum ersten Mal fühle ich mich nicht allein.“